Beiträge von Dokafun

    Es haben ja etliche mitbekommen, dass MotorTheresa (Resi) und ich nebst Damenbegleitung eine echt geile Tour gemacht haben. Die ganze Entstehungsgeschichte, Auswahl, Kauf und Aufbau der Benze und Teile der Tour selbst habe ich bereits auf unserer für den Bereich Verkehrsrecht eingerichteten Website veröffentlicht. Da ist auch der MDR-Fernsehbeitrag zu unserem Start zu sehen.

    Wer Bock hat, kann sich ja da mal einlesen. ich will jetzt nicht den gleichen Content zweimal veröffentlichen:

    EAR 2023 - Wie finde ich ein passendes Fahrzeug

    EAR 2023 - Der rote Benz

    EAR 2023 - Der goldene Benz

    EAR 2023 - Absage der Tour und Neustart für 2024

    EAR 2024 - Der orange Benz

    EAR 2024 - Der blaue Benz

    EAR 2024 - Aufbau des orangen Benz W123 (Das Konzept)

    EAR 2024 - Aufbau des orangen Benz W123 (Fahrwerk und Räder)

    EAR 2024 - Aufbau des orangen Benz W123 (Lampen und Leuchten)

    EAR 2024 - Aufbau des blauen Benz W123 (einmal komplett)

    EAR 2024 - Aufbau des blauen Benz W123 (fast fertig)

    EAR 2024 - Noch 3 Wochen bis zum Start

    EAR 2024 - Beide Autos fertig zum Start

    EAR 2024 - Stage 01 Von Tanger nach Taghazout (Agadir)

    EAR 2024 - Stage 02 Von Agadir nach Bou Jerif


    Hier folgen so nach und nach die weiteren Etappen ...

    90 die allerersten sehr gut, praktisch komplett. Ab Mitte 91 nicht mehr, dann bis 94 katastrophal, ab 95 stetig jedes Jahr besser und großflächiger. 99/2000/01 eigentlich am Besten.

    Aber das ist leider beim mittlerweile erreichten Alter kein Haupt-Kriterium mehr. Da zählt viel mehr, was der Bus an Pflege und Erhaltungsmaßnahmen erfahren hat in seinem Leben. Die Verzinkung hat da eher mitbestimmt, wie viel der/die Vorbesitzer bisher investieren mussten.

    Gammeln tun sie alle, untenrum besonders durch die Beanspruchung. Und beim Cali mit Klappdach ist besonderes Augenmerk auf die Pass-Stücke in der Rinne oben zu lenken. Da gammelts drunter und die Gummiklötze gibt es nicht mehr. Der Zustand da alleine kann das Todesurteil sein.

    Sehr schön zusammengefasst.


    Keine Sorge, die wird so oder ähnlich ganz sicher wiederholt. Da sind wir uns alle einig. Ich habe ja schon viele Reisen gemacht und die anderen auch, aber diese Tour ist mit das geilste, was ich je erlebt habe in dem Bereich. Die anderen denken genauso. Jeden Tag irgend ein anderes Highlight, wir sind erst eine Woche unterwegs und es fühlt sich schon so an, als ob wir Monate in einer Traumwelt ...

    So, jetzt habe ich den Thread nochmal vorgekramt. Nach 9 Jahren hat meine Frau jetzt zugestimmt, dass wir in 2023 nochmal dahin fahren. Keine offizielle Tour, könnte ja sein, dass noch jemand Lust hat. Wir fahren definitiv! Wieder im Herbst.

    "Was muss ich sonst beachten, welche „Fallstricke“ seht ihr noch?"

    Ganz einfach, kauf kein Auto in Österreich. Das Preis-/Leistungsverhältnis passt eigentlich nie, außer bei den T4 Syncro, den Allrad-Pandas etc. Ich verkaufe Autos nach Österreich!

    Da muss aber was ordentliches her. Mit einem 2WD würde ich so eine Toir nicht wagen wollen. Zudem müssen Ersatzteile an Bord sein. Vielleicht auch besser nicht allein?

    Tour Grobplan:

    Anreise über Polen, Weissrussland, Russland, Kasachstan nach Kirgisistan (Bishkek). Dort das Fahrzeug gut unterstellen. Dann eine "Gruppenreise" von Bishkek über den Karakorum-Highway nach Islamabad. Dauer 15 Tage. Von Islamabad für 435 € (Stand heute) einen Flug mit Emirates über Dubai zurück nach Bishkek.

    Von dort wieder mit dem eigenen Fahrzeug dann Richtung Osh (Kirgisistan) und den Pamir-Highway nach Dushanbe (Tatschikistan), natürlich durch den Wakhan-Korridor an der afganischen Grenze entlang. Dann geht es wieder Richtung Norden nach Taschkent und Samarkand (Usbekistan),von dort durch Turkmenistan in den Iran, also quasi wieder in die Zivilisation.

    Im Iran sind Isfahan und Schiras weitere Stationen, bis die Ausreise über Teheran und Täbris in die Türkei erfolgt. Möglicherweise ist da dann auch noch ein "Abstecher" nach Armenien drin. Wenn man sowieso schon mal da ist :).

    Durch die Türkei dann in mehr oder weniger bekanntes Terrain von der letzten Bulli-Tour 2012. Auf jeden Fall wieder Nemrut-Dagi, die Straße nach Kayseri, die wir damals in umgekehrter Richtung gefahren sind. War ein absoluter Traum! Dann zum wiederholten Male Kappadokien, Ballonfahren ist angesagt. Aufenthalt so lange, bis der Preis pro Person unter 100 € liegt. Und dann der "übliche" Weg zurück, vielleicht diesmal nicht über Bulgarien, sondern mit der Fähre von Griechenland nach Bari.

    Fahrzeug: Ich tendiere aktuell zu einem Crafter L1H1 in Atacama-Optik :sabber:mit Hinterradantrieb und verstärkten Stoßdämpfern, höhergelegt mit AT-Bereifung und sperrbarem Differential sowie noch ein paar anderen Features, z.B. Trenntoilette, Diesel-Cerankochfeld, vergrößerter Tank, kurzes Getriebe. Allrad wird überbewertet8)

    Das wäre ein tolles Ziel.

    Wielange bräuchte man für so'n Trip?

    So wie ich ihn plane, mit Einbeziehung des Karakorum-Highways, werden es wohl so an die 3 Monate werden. Wenn ich das Ganze auf 2 Monate verkürzt bekomme, dann schaffe ich das vor dem Rentendasein. Wenn ich mir meinen Körper aktuell so anschaue und wenn das so weitergeht, brauche ich das mit 65 oder 67 nicht mehr zu probieren.

    Und hier stelle ich kurz neben dem Pamir-Highway die weitere Straße meiner Träume vor ... Der Karakorum-Highway. Die Straße führt über annähernd 1.300 km km an den Gebirgen des Pamir, Karakorum, Himalaya und teilweise des Hindukusch entlang. Der Karakorum-Highway war die wohl spektakulärste Hochgebirgsstraße der Welt, bevor diese von den Chinesen in den letzten Jahren mehr und mehr als Bestandteil des neuen "Seidenstraßen-Projekts" entschärft wurde. In einem Spiegel-Artikel heißt es dazu:

    "China baut höchste Schnellstraße der Welt

    Vom Holperweg zur Handelsmagistrale - mit gewaltigem Aufwand baut China den pakistanischen Karakorum Highway aus, die höchste Fernstraße der Welt. Das vermeintliche Geschenk steht beispielhaft für Pekings Wirtschaftsstrategie: nicht die kurzfristigen Kosten zählen, sondern der langfristige Nutzen."

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    Bildquelle: https://arynews.tv/en/gilgit-skar…lgit-baltistan/

    Focus-Online schreibt dazu:

    "Diese Passstraße der Superlative verbindet Pakistans Hauptstadt Islamabad mit Kashgar, einer uralten Oasenstadt an der Seidenstraße im heutigen Westen Chinas. Mittlerweile ist die 1284 Kilometer lange Strecke sehr gut ausgebaut, was der Faszination keinen Abbruch tut. Der Weg führt schließlich über das zweithöchste Gebirge der Welt und vorbei an spektakulären Bergen wie dem 8126 Meter hohen Nanga Parbat oder 7000er-Giganten wie dem Mustagh Ata und Rakaposhi."

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    Bildquelle: https://www.shughal.com/17-stunning-vi…r-of-the-world/

    Damit ist eine der ursprünglich anspruchvollsten Hochgebirgsstraßen der Welt nun aber nicht zu einem "lauen Lüftchen" mutiert. Es bleibt die Höhe, es bleibt der LKW-Verkehr, es bleibt die Überschreitung der Lenkzeiten, es bleibt eine der faszinierendsten Straßen der Welt. Und es bleibt der Traum, diese Straße einmal zu befahren.

    Ich versuche, den Pamir-Highway und den Karakorum-Highway auf einer Tour miteinander zu verbinden. Ist die Einholung der Visa für den Pamir-Highway schon ein Abenteuer, wird dieses noch 3x getoppt durch die Chinesen. Da muss man noch einen chinesischen Führerschein organisieren und den Bulli mit chinesischen Kennzeichen ausstatten. Auch wenn man "lediglich" von Kirgisistan über den Torugart Pass nach China einreist, die (nicht mehr ganz so) alte Seidenstraßen-Metropole Kashgar besucht und von dort dann weiter fährt bis zum höchsten Punkt der Strecke und gleichzeitigem Einstieg in die eigentliche Gebirgsstraße, der mit dem Khunjerab-Pass in 4.693m Höhe ereicht wir, man braucht einen chinesischen Führer, den man auch noch mitschleppen muss. Ganz großes Kino. Und sauteuer. Und wenn man keinen dritten Sitz im Fahrzeug hat, kann man auch noch das Begleitfahrzeug bezahlen. Da ist man dann ganz schnell bei 3.500 €. Mal sehen, wie ich das organisiert bekomme, Zusammenschluss mit ner Gruppe anderer Fahrer, auch Motorräder. So machen die das. Dann teilen die sich den Führer.

    Der Pamir-Highway geistert mir schon seit Jahren im Kopf herum und lässt mich nicht wirklich los. Nach dem Karakorum-Highway quasi auf der "anderen Seite" des Gebirgsmassivs von Westchina nach Pakistan ist es die höchstgelegenste Fernstraße der Welt. Die unten aufgeführten Pässe zeigen das ganz deutlich auf. Auf dem Weg eröffnet sich der Blick auf zahlreiche Berge weit jenseits der 5.000 m, einige bis an die 8.000 m heran. Ferienstrassen.info nennt diese Straße die "Mutter aller Hochgebirgsstraßen über das Dach der Welt". Ja, das hat was.

    Ich veröffentliche diesen Beitrag hier, weil ich mich der Thematik jetzt doch in Riesenschritten annähern möchte. Nicht als Bestandteil einer "Reisegruppe", die mit 4x4-Toyotas und Fahrer das Ding mal eben in 1 Woche abspulen, toll, dagewesen. Sondern weil ich ernsthaft vorhabe, diese Strecke mit dem eigenen Auto zu fahren.

    Bildquelle: asien.org

    [Blockierte Grafik: https://www.asien.org/wp-content/uploads/Pamir-Highway.jpg]

    Thematik: Hochgebirgsstraße, Historische Route, Seidenstraße

    Art der Route: Auto, Motorrad, Fahrrad

    Länder: Tadschikistan + Kirgisistan (Zentralasien)

    Start: Duschanbe (Tadschikistan)

    Ziel: Osch (Kirgisistan)

    Länge: ca. 1.300 km

    Höchste Pässe: Saghirdasht Pass (3.252 m), Koitezek Pass (4.271 MüM), NeizatashPass (4.137 m), Ak-Baital Pass (4.655 m), Uy Buloq Pass (4.232 m), Kyzyl-Art Pass (4.336 MüM), Irkestam Pass (3.536 m), Taldyk Pass (3.610 m),

    Fertiggestellt: 1932 Abschnitt Osh-Khorog, 1940 Abschnitt Khorog-Dushanbe

    Alternative Routen: Wakhan-Korridor + Bartangtal

    Fluganbindung: Internationale Flughäfen in Duschanbe (TJ) und Osh (KG)

    (Textquelle: https://www.ferienstrassen.info/pamir-highway/)

    Hier mal der Link zu dem Platz: Campingplatz Tiha

    Und hier ein Zitat aus meinem Reisebericht: "Dort besuchten wir den Hauptort Krk, Baška, Vrbnik und Silo, wo wir auf dem „Campingplatz Tiha“ übernachteten. Die Website und die Realität können kaum weiter auseinander gehen. Egal, war ja nur für eine Nacht."

    Zusatz: Ja, es war in der Nebensaison Anfang Oktober, kaum noch Camper da. Der Blick abends über das Wasser war ganz schön, der Stellplatz uneben und steinig, geschottert, kaum wirklich angelegt, kein Baum, kein Strauch. Im Sommer brät man da vor sich hin. Für uns wäre das absolut nichts. Der Service an der Anmeldung war ok, die Toiletten und Duschen na ja.

    definitiv nicht Düsseldorf als Flughafen wählen. Unmöglich, da zur Zeit vernünftig anzureisen ohne Stress zu bekommen.

    Du kannst so einfach von Leipzig fliegen, kurze Anreise, schnelles Checkin incl. Sicherheitskontrolle, preiswerte Parkgebühren oder Rail & Fly. Frankfurt/Main ist übrigens auch gar nicht so schlecht, Rail & Fly von Euch aus ab Göttingen direkt zum Flughafen mit ICE, oft muss man nicht einmal am HBF umsteigen. Mit dem Auto allerdings blöd, auch relativ teure Parkgebühren.

    Das Tropitel Sahl Hasheesh kenne ich auch. Das haben wir uns angeschaut, als wir dort waren. Nicht schlecht. Sahl Hasheesh ist sowieso eine ganz gute Destination in Ägypten.

    Hier der Link zu dem Platz: Camping Cikat Losinj

    Jetzt kommen wir zu dem besten Platz auf unserer Tour, 1 oder 2 Übernachtungen geplant, 5 oder 6 sind es geworden. Super Stellplatz am Meer, absolut gute Versorgung am Platz mit Restaurant, Toiletten und Duschen in ausreichender Anzahl und penibel sauber. All das gilt für die Nebensaison!

    Aus unserem Reisebericht:

    "Wir haben auf dem „Camping Cikat“ übernachtet und waren sehr überrascht, wie viele Rentner in ihren umgebauten Wohnmobilen auf Ducato-Basis plus Derivaten (Citroen Jumper und Peugeot Boxer) dort ebenfalls die letzten warmen und windstillen Sonnenstrahlen genossen haben. Ganz offenbar ein Rentner-Womo-Tipp der ersten Güte. Ich habe bislang kein Forum gefunden, wo sich die reisenden Rentner derartige Tipps austauschen. Jedenfalls definitiv zur Nachahmung empfohlen! Im Meer konnte man noch bei wirklich angenehmen Temperaturen baden, die Sonnenuntergänge waren sehr malerisch, das Zentrum der Stadt Mali Losinj in 20 Minuten easy fußläufig zu erreichen, wenn man tagsüber flanieren / shoppen oder abends essen gehen wollte. Das nächste Mal nehmen wir definitiv Fahrräder mit, ..."


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