Beiträge von Dokafun

    Da muss aber was ordentliches her. Mit einem 2WD würde ich so eine Toir nicht wagen wollen. Zudem müssen Ersatzteile an Bord sein. Vielleicht auch besser nicht allein?

    Tour Grobplan:

    Anreise über Polen, Weissrussland, Russland, Kasachstan nach Kirgisistan (Bishkek). Dort das Fahrzeug gut unterstellen. Dann eine "Gruppenreise" von Bishkek über den Karakorum-Highway nach Islamabad. Dauer 15 Tage. Von Islamabad für 435 € (Stand heute) einen Flug mit Emirates über Dubai zurück nach Bishkek.

    Von dort wieder mit dem eigenen Fahrzeug dann Richtung Osh (Kirgisistan) und den Pamir-Highway nach Dushanbe (Tatschikistan), natürlich durch den Wakhan-Korridor an der afganischen Grenze entlang. Dann geht es wieder Richtung Norden nach Taschkent und Samarkand (Usbekistan),von dort durch Turkmenistan in den Iran, also quasi wieder in die Zivilisation.

    Im Iran sind Isfahan und Schiras weitere Stationen, bis die Ausreise über Teheran und Täbris in die Türkei erfolgt. Möglicherweise ist da dann auch noch ein "Abstecher" nach Armenien drin. Wenn man sowieso schon mal da ist :).

    Durch die Türkei dann in mehr oder weniger bekanntes Terrain von der letzten Bulli-Tour 2012. Auf jeden Fall wieder Nemrut-Dagi, die Straße nach Kayseri, die wir damals in umgekehrter Richtung gefahren sind. War ein absoluter Traum! Dann zum wiederholten Male Kappadokien, Ballonfahren ist angesagt. Aufenthalt so lange, bis der Preis pro Person unter 100 € liegt. Und dann der "übliche" Weg zurück, vielleicht diesmal nicht über Bulgarien, sondern mit der Fähre von Griechenland nach Bari.

    Fahrzeug: Ich tendiere aktuell zu einem Crafter L1H1 in Atacama-Optik :sabber:mit Hinterradantrieb und verstärkten Stoßdämpfern, höhergelegt mit AT-Bereifung und sperrbarem Differential sowie noch ein paar anderen Features, z.B. Trenntoilette, Diesel-Cerankochfeld, vergrößerter Tank, kurzes Getriebe. Allrad wird überbewertet8)

    Das wäre ein tolles Ziel.

    Wielange bräuchte man für so'n Trip?

    So wie ich ihn plane, mit Einbeziehung des Karakorum-Highways, werden es wohl so an die 3 Monate werden. Wenn ich das Ganze auf 2 Monate verkürzt bekomme, dann schaffe ich das vor dem Rentendasein. Wenn ich mir meinen Körper aktuell so anschaue und wenn das so weitergeht, brauche ich das mit 65 oder 67 nicht mehr zu probieren.

    Und hier stelle ich kurz neben dem Pamir-Highway die weitere Straße meiner Träume vor ... Der Karakorum-Highway. Die Straße führt über annähernd 1.300 km km an den Gebirgen des Pamir, Karakorum, Himalaya und teilweise des Hindukusch entlang. Der Karakorum-Highway war die wohl spektakulärste Hochgebirgsstraße der Welt, bevor diese von den Chinesen in den letzten Jahren mehr und mehr als Bestandteil des neuen "Seidenstraßen-Projekts" entschärft wurde. In einem Spiegel-Artikel heißt es dazu:


    "China baut höchste Schnellstraße der Welt

    Vom Holperweg zur Handelsmagistrale - mit gewaltigem Aufwand baut China den pakistanischen Karakorum Highway aus, die höchste Fernstraße der Welt. Das vermeintliche Geschenk steht beispielhaft für Pekings Wirtschaftsstrategie: nicht die kurzfristigen Kosten zählen, sondern der langfristige Nutzen."


    https://arynews.tv/wp-content/uploads/2017/06/B-FEATURED.jpg

    Bildquelle: https://arynews.tv/en/gilgit-s…le-need-gilgit-baltistan/


    Focus-Online schreibt dazu:


    "Diese Passstraße der Superlative verbindet Pakistans Hauptstadt Islamabad mit Kashgar, einer uralten Oasenstadt an der Seidenstraße im heutigen Westen Chinas. Mittlerweile ist die 1284 Kilometer lange Strecke sehr gut ausgebaut, was der Faszination keinen Abbruch tut. Der Weg führt schließlich über das zweithöchste Gebirge der Welt und vorbei an spektakulären Bergen wie dem 8126 Meter hohen Nanga Parbat oder 7000er-Giganten wie dem Mustagh Ata und Rakaposhi."


    http://i4m032imkie3gak4u536h719-wpengine.netdna-ssl.com/wp-content/uploads/2015/07/The-U-shaped-tunnel-cut-into-the-mountain-640-640x426.jpg

    Bildquelle: https://www.shughal.com/17-stu…-8th-wonder-of-the-world/


    Damit ist eine der ursprünglich anspruchvollsten Hochgebirgsstraßen der Welt nun aber nicht zu einem "lauen Lüftchen" mutiert. Es bleibt die Höhe, es bleibt der LKW-Verkehr, es bleibt die Überschreitung der Lenkzeiten, es bleibt eine der faszinierendsten Straßen der Welt. Und es bleibt der Traum, diese Straße einmal zu befahren.


    Ich versuche, den Pamir-Highway und den Karakorum-Highway auf einer Tour miteinander zu verbinden. Ist die Einholung der Visa für den Pamir-Highway schon ein Abenteuer, wird dieses noch 3x getoppt durch die Chinesen. Da muss man noch einen chinesischen Führerschein organisieren und den Bulli mit chinesischen Kennzeichen ausstatten. Auch wenn man "lediglich" von Kirgisistan über den Torugart Pass nach China einreist, die (nicht mehr ganz so) alte Seidenstraßen-Metropole Kashgar besucht und von dort dann weiter fährt bis zum höchsten Punkt der Strecke und gleichzeitigem Einstieg in die eigentliche Gebirgsstraße, der mit dem Khunjerab-Pass in 4.693m Höhe ereicht wir, man braucht einen chinesischen Führer, den man auch noch mitschleppen muss. Ganz großes Kino. Und sauteuer. Und wenn man keinen dritten Sitz im Fahrzeug hat, kann man auch noch das Begleitfahrzeug bezahlen. Da ist man dann ganz schnell bei 3.500 €. Mal sehen, wie ich das organisiert bekomme, Zusammenschluss mit ner Gruppe anderer Fahrer, auch Motorräder. So machen die das. Dann teilen die sich den Führer.


    Der Pamir-Highway geistert mir schon seit Jahren im Kopf herum und lässt mich nicht wirklich los. Nach dem Karakorum-Highway quasi auf der "anderen Seite" des Gebirgsmassivs von Westchina nach Pakistan ist es die höchstgelegenste Fernstraße der Welt. Die unten aufgeführten Pässe zeigen das ganz deutlich auf. Auf dem Weg eröffnet sich der Blick auf zahlreiche Berge weit jenseits der 5.000 m, einige bis an die 8.000 m heran. Ferienstrassen.info nennt diese Straße die "Mutter aller Hochgebirgsstraßen über das Dach der Welt". Ja, das hat was.


    Ich veröffentliche diesen Beitrag hier, weil ich mich der Thematik jetzt doch in Riesenschritten annähern möchte. Nicht als Bestandteil einer "Reisegruppe", die mit 4x4-Toyotas und Fahrer das Ding mal eben in 1 Woche abspulen, toll, dagewesen. Sondern weil ich ernsthaft vorhabe, diese Strecke mit dem eigenen Auto zu fahren.


    Bildquelle: asien.org


    Pamir-Highway.jpg


    Thematik: Hochgebirgsstraße, Historische Route, Seidenstraße

    Art der Route: Auto, Motorrad, Fahrrad

    Länder: Tadschikistan + Kirgisistan (Zentralasien)

    Start: Duschanbe (Tadschikistan)

    Ziel: Osch (Kirgisistan)

    Länge: ca. 1.300 km

    Höchste Pässe: Saghirdasht Pass (3.252 m), Koitezek Pass (4.271 MüM), NeizatashPass (4.137 m), Ak-Baital Pass (4.655 m), Uy Buloq Pass (4.232 m), Kyzyl-Art Pass (4.336 MüM), Irkestam Pass (3.536 m), Taldyk Pass (3.610 m),

    Fertiggestellt: 1932 Abschnitt Osh-Khorog, 1940 Abschnitt Khorog-Dushanbe

    Alternative Routen: Wakhan-Korridor + Bartangtal

    Fluganbindung: Internationale Flughäfen in Duschanbe (TJ) und Osh (KG)

    (Textquelle: https://www.ferienstrassen.info/pamir-highway/)

    Hier mal der Link zu dem Platz: Campingplatz Tiha


    Und hier ein Zitat aus meinem Reisebericht: "Dort besuchten wir den Hauptort Krk, Baška, Vrbnik und Silo, wo wir auf dem „Campingplatz Tiha“ übernachteten. Die Website und die Realität können kaum weiter auseinander gehen. Egal, war ja nur für eine Nacht."


    Zusatz: Ja, es war in der Nebensaison Anfang Oktober, kaum noch Camper da. Der Blick abends über das Wasser war ganz schön, der Stellplatz uneben und steinig, geschottert, kaum wirklich angelegt, kein Baum, kein Strauch. Im Sommer brät man da vor sich hin. Für uns wäre das absolut nichts. Der Service an der Anmeldung war ok, die Toiletten und Duschen na ja.

    definitiv nicht Düsseldorf als Flughafen wählen. Unmöglich, da zur Zeit vernünftig anzureisen ohne Stress zu bekommen.

    Du kannst so einfach von Leipzig fliegen, kurze Anreise, schnelles Checkin incl. Sicherheitskontrolle, preiswerte Parkgebühren oder Rail & Fly. Frankfurt/Main ist übrigens auch gar nicht so schlecht, Rail & Fly von Euch aus ab Göttingen direkt zum Flughafen mit ICE, oft muss man nicht einmal am HBF umsteigen. Mit dem Auto allerdings blöd, auch relativ teure Parkgebühren.


    Das Tropitel Sahl Hasheesh kenne ich auch. Das haben wir uns angeschaut, als wir dort waren. Nicht schlecht. Sahl Hasheesh ist sowieso eine ganz gute Destination in Ägypten.

    Hier der Link zu dem Platz: Camping Cikat Losinj


    Jetzt kommen wir zu dem besten Platz auf unserer Tour, 1 oder 2 Übernachtungen geplant, 5 oder 6 sind es geworden. Super Stellplatz am Meer, absolut gute Versorgung am Platz mit Restaurant, Toiletten und Duschen in ausreichender Anzahl und penibel sauber. All das gilt für die Nebensaison!


    Aus unserem Reisebericht:


    "Wir haben auf dem „Camping Cikat“ übernachtet und waren sehr überrascht, wie viele Rentner in ihren umgebauten Wohnmobilen auf Ducato-Basis plus Derivaten (Citroen Jumper und Peugeot Boxer) dort ebenfalls die letzten warmen und windstillen Sonnenstrahlen genossen haben. Ganz offenbar ein Rentner-Womo-Tipp der ersten Güte. Ich habe bislang kein Forum gefunden, wo sich die reisenden Rentner derartige Tipps austauschen. Jedenfalls definitiv zur Nachahmung empfohlen! Im Meer konnte man noch bei wirklich angenehmen Temperaturen baden, die Sonnenuntergänge waren sehr malerisch, das Zentrum der Stadt Mali Losinj in 20 Minuten easy fußläufig zu erreichen, wenn man tagsüber flanieren / shoppen oder abends essen gehen wollte. Das nächste Mal nehmen wir definitiv Fahrräder mit, ..."



    Bilder folgen

    Hier der Link zu dem Platz: Camping Slatina Cres


    Auszug aus dem Reisebericht: "Den Abschluss des Tages bildete der Campingplatz „Slatina“, schöner Stellplatz am Meer, aber mehr als eine Übernachtung wollten wir uns wirklich nicht zumuten. Zu windig, zu ungemütlich, keine Atmosphäre. War nichts für uns."


    Die Bewertung basiert aber in erster Linie auf der Jahreszeit (Ende der Saison) und dem Wetter. Zu anderen Zeiten möchte ich nicht ausschließen, dass der Platz eine ganz andere Atmosphäre aufweist. Die Voraussetzungen jedenfalls hat der Platz.

    Hier mal ein Link: Camping Ulika Rovinj


    Soweit ersichtlich, verfügt der Platz über keine eigene Website, ist aber auf Google präsent und hat zahlreiche positive Bewertungen. ACHTUNG: Nicht verwechseln mit dem gleichnamigen Platz in Porec, der unter nachfolgendem Link ersichtlich ist, im Übrigen auch ein guter Platz, wenn man auf FKK steht, ich nicht wirklich. Weiß immer nicht, wo ich das Geld hinstecken soll, wenn ich einkaufen gehe :P


    "Das kleine familiengeführte 4-Sterne-Campingplatz "Ulika", befindet sich an der westlichen Küste Istriens, drei Kilometer vom Zentrum der Stadt Rovinj entfernt. Das Camp liegt in einem ehemaligen Olivenhain, umgeben von Weinbergen und gepflegten Feldern. Das Camp bietet Platz für 120 Personen. Der Campingplatz ist ideal für Paare, die Ruhe, Komfort und Entspannung suchen. Neben den 60 bis 90 m² großen Stellplätzen, bietet der Campingplatz der Unterkunft in komfortablen Mobilheimen und neuen B & B-Suiten mit eigenem Garten und Terrasse. Dort gibt es noch einen Außenpool mit Ruhebereich, ein bekanntes Restaurant mit einem reichhaltigen gastronomischen Angebot, sowie ein Wein und Olivenöl Verkostungsraum."


    Und noch ein Auszug aus meinem Reisebericht:


    "Schon in Slowenien entschieden wir uns aufgrund der Wetterlage aber, nicht gleich zu den Plitvicer Seen zu fahren, sondern vielmehr die Tour umgekehrt zu fahren, also direkt nach Istrien auf einen Campingplatz nahe Rovinj. Auch den hatte ich im Vorfeld ausgesucht und wir waren regelrecht begeistert, sehr nettes Personal und ein wirklich begnadetes Restaurant („Barba Danilo“) neben dem Platz, das weit über die Grenzen hinaus bekannt ist, Reservierung auch in der Nebensaison und während der Woche dringend erforderlich. Niveau: Gourmetküche! Nicht ohne Grund Nr.1 bei Tripadvisor für Rovinj. Das Restaurant war eigentlich der Hauptgrund für die Auswahl des Platzes, dies nicht nur, weil man dann nach reichlichem Genuss berauschender Getränke die 100m bis zum Bulli stolpern kann. Ich hatte übrigens u.a. rosa gebratenen Thunfisch mit Sesamkruste und als Dessert Gorgonzolaeis mit Birne. Letztlich blieben wir dort 4 Tage, die wir auch mit Ausflügen ins Hinterland und andere Städte verbrachten."


    Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Klasse Platz im Hinterland. Rovinj ist mit dem Auto oder auch mit dem (Elektro-)bike easy erreichbar.

    Hier der Link zu dem Platz: Strandcamping Anderwald


    Als Durchfahrts-/Zwischenübernachtungsplatz für unsere Istrientour in 2017 ausgewählt und keineswegs enttäuscht worden! Da kann man auch mal mehrere Tage stehen, wenn es nicht gerade regnet.


    Zitat aus dem Reisebericht: "Von dort aus ging es zunächst zum Faaker See. Ich hatte da einen wirklich schönen Campingplatz ausgesucht, Strandcamping Anderwald, aber im Regen ist es nicht so prickelnd. Morgens ging es gleich weiter Richtung Kroatien."


    Sehr freundlicher Service, gern gebucht von den Harley-Fahrern im Rahmen des jährlichen Harley-Treffens am Faaker See. Schöne Stellplätze direkt am see, gute Versorgung und auch "Entsorgung" (Toiletten und Waschräume). In einem Wort: Empfehlenswert!

    Hier der Link zu dem Platz: Tällbergs Camping


    Aufpassen! In Google sind dort zwei Plätze mit fast identischen Namen ausgewiesen. Der eine Tällberg Camping, der andere - hier beschriebene - schreibt sich mit "s", also Tällbergs Camping. Andererseits: Ich habe dort gar nicht zwei Plätze gesehen :weisnix: Egal, aufpassen schadet jedenfalls nicht.


    Dies gilt umso mehr, weil der Platz wirklich schön ist. So schön, dass wir dort spontan verlängert haben, weil wir einfach wunderbar entspannen konnten. Super netter Service, top Lage direkt am See und in der Nähe zwei super Restaurants, beide ganz oben in der Rangliste der besten Restaurants in Schweden. Quintessenz: Billig campen, teuer essen! Das passt! :grillen:

    Hier der Link zum Platz: Gränna Camping


    Mal ein Auszug aus unserem Reisebericht von unserer Nordland-Tour: "Jetzt stehen wir in Gränna am Vätternsee. Ein Platz mit 350 Stellplätzen und zig Hütten. Die Lage toll, der Platz ein Graus. Man sagt ja, die Schwedinnen sähen gut aus. Weit gefehlt! Selten so viele aufgequollene fette rosa Schweinchen gesehen, am besten noch in solche Nickyanzüge gehüllt. Echt zum abgewöhnen. Ich habe auch so meine Theorie, warum das so ist."


    Größere Campingplätze in Schweden haben so ihre Eigenarten. Je mehr Schweden, desto graus. Für eine Übernachtung ok, mehr wirklich nicht.

    Hier der Link zu dem Platz: Camping Kellenhusen


    Auf dem Rückweg von unserer Nordland-Tour haben wir noch 2 Tage Station gemacht. Der Platz war ausgebucht, die Rezeption abends schon geschlossen, als wir müde und kaputt noch ein Plätzchen brauchten, "um unser Haupt zu betten". Im Ort ist nichts ausgeschildert, wir haben ihn dank Navi trotzdem gefunden.


    Dann ganz großes Kino: Klar wird die Rezeption nochmal geöffnet. "Ok, wenn Ihr bescheiden seid und keinen Strom braucht, könnt Ihr Euch da hinten noch auf die Wiese stellen." Alles gut. Dann die paar Schritte auf den Deich und rein in den Ort, eine mega gute Fischplatte zu einem sensationell günstigen Preis genossen, abends noch beim Sonnenuntergang ein wenig gechillt. Quintessenz: Immer wieder gerne. Da fahren wir auch nochmal extra hoch.