T7 - Erste Infos

  • Zitat von ams

    teilweise gesteuert via Touchscreen

    Ich finde das absolut daneben. Das hat in einem Auto nichts verloren. Der längere, notwendige Blick auf den Touchscreen lenkt ab und führt unweigerlich zu Gefahrsituationen im fließenden Verkehr.
    Ich habe die Erfahrung gemacht mit dem im Hymer Duo eingebauten Naviceiver. Alles per Touchscreen, sogar die Lautstärkeregelung. Einen Knopf oder eine Taste kann ich bedienen, ohne den Blick von der Strasse zu nehmen, einen Touchscreen nicht. Oldfashioned Analogtechnik ist oft gar nicht verkehrt.


    Ansonsten geht VW mit einem reinen Elektroantrieb mit Batterie als Energiespeicher und konventioneller Aufladung den falschen Weg.
    Wer installiert denn die minimal 20.000 zusätzlichen Ladesäulen? Gespeist werden die im übrigen mit Strom aus dem europäischen Netz, der mit allen möglichen Dreckschleudern "umweltfreundlich" erzeugt wird.


    Es gibt tatsächlich Menschen in diesem Land, die sind der Meinung sie kaufen grünen Strom. In ihre Leitung speist RWE oder Eon nur Solar oder Wasserkraft ein.


    Das nur nebenbei und zurück zu Volkswagen


    Schade.


    Ich hätte mir von VW mehr Innovation erhofft: Wasserstoff, Erdgas, Brennstoffzelle, sogar LPG fände ich die bessere Lösung.
    Gut, LPG ist ein Abfallprodukt aus der Otto- und Dieselkraftstoffherstellung. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.


    Schaun wir mal.


    Ich für mich persönlich habe entschieden, dass meine DieselDoKa und mein Dieselsmartie im Fuhrpark bleiben, bis ich sie nicht mehr fahren kann, nicht darf.


    Auch das neue Reisemobil hat einen drehmomentstarken, verbrauchsarmen, CO2 optimierten Dieselmotor.


    Solange die MAK Werte an Arbeitsplätzen für NOx um ein vielfaches höher sind als an Straßenkreuzungen, 950 mikrogramm zu 45, ist für mich die Stickoxiddiskussion eine Farce.


    Und das Gegenargument "MAK ist ja nur für 8 Stunden und 40 die Woche lasse ich nicht gelten. Die Spitzenwerte an den Kreuzungen sind ebenfalls zeitlich begrenzt. Früh um drei kräht kein Hahn nach Grenzwerten.


    Bis heute weiß ich nicht, bzw habe ich nicht herausgefunden, warum versucht wird dem Dieselmotor ein dermaßen schlechtes Image zu verpassen.


    Wahrscheinlich ist der Verbrauch zu gering, da verdienen die Ölmulties zu wenig. So ein umweltfreundlicher 5liter V8 Benziner mit 30 liter Durchsatz auf 100km, sauber, sauber....

  • Solange die MAK Werte an Arbeitsplätzen für NOx um ein vielfaches höher sind als an Straßenkreuzungen, 950 mikrogramm zu 45, ist für mich die Stickoxiddiskussion eine Farce.


    Bis heute weiß ich nicht, bzw habe ich nicht herausgefunden, warum versucht wird dem Dieselmotor ein dermaßen schlechtes Image zu verpassen.


    Wahrscheinlich ist der Verbrauch zu gering, da verdienen die Ölmulties zu wenig. So ein umweltfreundlicher 5liter V8 Benziner mit 30 liter Durchsatz auf 100km, sauber, sauber....

    Ich bin da soweit bei dir. Aber an den zietierten Stellen habe ich einiges anzumerken. Der Grenzwert von 950 gilt nicht allgeimen für Arbeitsplätze, sondern nur für ganz bestimmte. Der Grenzwert für Straßen gilt für alle Teile der Bevölkerung, auch Lungenkranke, Kinder, Säuglinge (die einen Job an der Stelle, wo 950 als Grenzwert gilt, ganz sicher nicht haben) und vor allem nicht für 8 Stunden täglich 5 Tage die Woche, sondern 24/7. Da ist durchaus ein Unterschied zu sehen.
    Aber auch wenn man mit derichtigen Zahlen argumentiert, ändert das nichts an der eigentlichen Diskrepanz an der Stelle. Unsere Luft ist über die Jahre insgesamt besser geworden, da hängen andere Länder in der EU noch weit hinterher und man sollte an anderer Stelle viel mehr an der Verbesserung arbeiten damit wir überhaupt mal annähernd auf einen Level kommen. 17 der 30 dreckigsten Städte der EU liegen in Polen (weil da noch mit über 50 Jahre alten Öfen und Braunkohle hantiert wird).


    Warum ist der Dieselmotor das Opfer der Diskussion? Weil es gerade in den Kram passte und es nunmal darum geht, die Wirtschaft und damit unseren Zweig Automobilindustrie am Leben zu halten. Da muß man das was da ist schlechtreden um sich auf neue Sachen zu stürzen und die Leute dazu zu bringen, das Neue auch zu kaufen. Ob es nun sinnvoll ist oder nicht.


    Ach ja und die Zeiten, das die 5L V8 30 Liter als Durchschnittsverbrauch hatten, sind lange vorbei. Ich habe mittlerweile durch den V8 einige Leute im Bekanntenkreis, die relativ aktuelle großvolumige V8 fahren und da staunt man schon, wie vergleichsweise sparsam die sein können. Mustang, Camaro, Charger, Challenger um mal aktuelle Sportwagen zu nennen. Die deutschen Großmotoren sind da auch nicht anders. Da reden wir von 10-12 Lier im Durchschnitt und nicht mehr von 30. Wenn ich dann den gezüchteten 1,4 Liter Biturbo sehe, der in einem großen auto "nur " 6 Liter braucht....Ist die Entwicklung doch recht erstaunlich. Dreifacher Hubraum und "nur" doppelter Verbrauch.


    Wenn wir also wirklich was für die Umwelt tun wollten, müssten wir Gesetze haben die konsequent auf Gewichtsreduzierung eingehen. Die sparsamsten Autos aller Zeiten sind immer noch aus den 90ern. Renault Twingo, Audi A2, Lupo 3L. Führen nach wie vor die Statistik bei Spritmonitor an. Deren Bauzeit ist aber locker 20 Jahre her. Aber da es nicht um die Umwelt geht.... ;)


    Ansonsten bin ich mal gespannt, das wird ja dann beim T7 scheinbar zunächst eine Trennung zwischen Privatautos und Gewerblichen. Kasten, Pritsche und Co werden T6 Mit GP. Denke die Optik der GP ist auf den Bildern schon zu sehen, da wird nicht viel mehr kommen optisch. Aber Multivan und Caravelle werden völlig andere Autos und da bin ich gespannt, wie das mit dem California weitergeht....Wir werden sehen. Viel wichtiger fände ich, die völlig überflüssigen Qualitätsmängel abzustellen, die leider immer noch auftreten (sterbende weil falsch konstruierte AGR Ventile, verzogene Motorblöcke, oxidierende Calidächer usw). Klar, das soll keine 20 Jahre und 500.000km mehr halten, aber nur eins und 80.000km ist auch nicht die Lösung).


    Ich bin jedenfalls immer noch nicht bereit, meinen T4 abzugeben, wenn ich nicht zwingend muß. Auch wenn ich damit irgendwann belächelt werde als einer der "mit dem alten, unkomfortablen und konstruktiv völlig überholten Kasten". Spätestens als Oldtimer ist die Sicht dann wieder anders. "Ach geil, du hast den immernoch?" Und die 12 Jahre gehen auch rum... ;) Ich seh das völlig entspannt. Der T4 ist unsere jüngster mit 18. Der Benz bekommt dieses Jahr auch das H.

  • Ich finde das absolut daneben. Das hat in einem Auto nichts verloren. Der längere, notwendige Blick auf den Touchscreen lenkt ab und führt unweigerlich zu Gefahrsituationen im fließenden Verkehr.Ich habe die Erfahrung gemacht mit dem im Hymer Duo eingebauten Naviceiver. Alles per Touchscreen, sogar die Lautstärkeregelung. Einen Knopf oder eine Taste kann ich bedienen, ohne den Blick von der Strasse zu nehmen, einen Touchscreen nicht. Oldfashioned Analogtechnik ist oft gar nicht verkehrt.


    Ich bin da schon bei dir, aber auch hier ist ein Umdenken notwenig.


    Die Geräte werden per Lenkradtasten oder
    Sprachsteuerung bedient.

  • Angeblich hat man Thermikprobleme mit der Abgasreinigungstechnik. Das würde die zusätzlichen Luftschlitze zumindest erklären. Ob das Handwerherfacelift dann so kommt, bleibt abzuwarten. Zumindest hat man das neue Familiengesicht ala Arteon versucht abzubilden.

  • Wenn wir also wirklich was für die Umwelt tun wollten, müssten wir Gesetze haben die konsequent auf Gewichtsreduzierung eingehen.

    Die Gesetze sollten aber auch nicht die alten Fahrzeuge derart verteufeln, da diese bereits einmal produziert wurden und somit eine Menge Schadstoffe produziert haben. Bei mir mit einer Jahresfahrleistung von nur noch bummelig 10.000 km wäre es umweltpolitisch absolut schwachsinnig, alle 3 bis 4 Jahre ein neues Auto zu kaufen, weil das im Betrieb 10% weniger Schadstoffe produziert (wen interessiert schon die Herstellung) und 0,5 Liter auf Hundert weniger verbraucht. Fahrverbote, Kfz-Steuern und ähnliche Repressalien beweisen überdeutlich, dass es nicht um die Schonung der Umwelt geht, sondern andere, nämlich kurzsichtige wirtschaftliche Interessen eindeutig im Vordergrund stehen.