NOx-Reduzierung an Euro 5 Dieselfahrzeugen durch Hardwarenachrüstung - ADAC Bericht

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    • NOx-Reduzierung an Euro 5 Dieselfahrzeugen durch Hardwarenachrüstung - ADAC Bericht

      Ich bin gerade auf diesen ADAC Bericht gestoßen zur Nachrüstung von Euro5 Dieseln.
      U.a. wurde auch ein T5.2 mit 2,0 TDI mit einem System von Oberland-Mangold nachgerüstet.

      Ergebnis: noch nicht zufriedenstellend.



      Also wenn da etwas Gescheites kommt und es subventioniert wird, dann bin ich durchaus gewillt nachzurüsten.

      Abwarten.
      Dateien
    • Diese wilde unsachliche Panik überall. Nervig ohne Ende.

      Abwarten, was denn überhaupt konkret kommen wird. Dann kann man entsprechend handeln.
      Gruß XLspecial

      +++Ich bin so vielen Menschen dankbar, dass sie mir jeden Tag zeigen, wie ich nie werden möchte. +++




    • Das nervt mich auch.
      Aber der zu erwartende Wertverlust nervt mich auch.

      Und verbockt hat es die Autoindustrie, da gibt es keinen Zweifel dran.

      Ich habe beim T4 keine Plakette gebraucht und Sorgen mache ich mir auch jetzt nicht.

      Bin eh lieber auf dem Land unterwegs, als in der stinkenden Stadt.

      Dennoch finde ich diesen Bericht interessant.
    • XLspecial schrieb:

      Diese wilde unsachliche Panik überall. Nervig ohne Ende.
      Das ist das traurige.
      Eine sachliche und aufgeklärte Debatte (egal zu welchem Thema) ist leider kaum noch möglich. Jede zweite Woche wird eine neue Sau durch's (digitale) Dorf getrieben und das ganze Land verfällt in kopflose Hysterie.
      Und in zwei Jahren stehen die Leute wieder bei ihrem VW/ Audi/ BMW/ Mercedes- "Partner" und schauen sich nach dem nächsten Auto um. Schwamm drüber, alles wieder gut, der Golf 9 oder die neue E-Klasse kriegt ganz sicher auch die lila Plakette! :S
    • Auch die Fahrverbote werden, wie die Plaketten nichts messbares bringen, wenn man nicht endlich mal ganzheitlich auf Industrie-, Flug- und Schiffverkehrsemission schaut und das ganze auch noch global! Wenn man denn tatsächlich an Umweltverbesserungem interessiert wäre.

      Es geht doch nur darum neue Kaufanreize zu schaffen oder am Ende einen Kaufzwang, damit das Märchen von unendlichen Wachstum weitergeht... <X
    • Das ist ja unser Dilemma. eigentlich müssten wir, um ernsthaft was zu bewirken, sofort und augenblicklich die Emissionen jeglicher Art um mindestens 50% reduzieren. Das will aber Keiner, denn das würde ganz andere Probleme nach sich ziehen. Wenn alle aufhören, den ganzen Kram im überfluss zu konsumieren, geht die Spirale auf der anderen Seite ganz rapide ins Elend. Kaputte Wirtschaftsunternehmen, daraus resultierende Massenarbeitslosigkeit, Armut und alles was dazugehört.

      Sinnvoller Umgang mit unserem Lebensraum und gleichzeitig stetiger Wirtschalftswachstum und Wohlstand geht halt nicht zusammen. Wir müssen uns entscheiden. Wobei, nein. Wir haben uns entschieden. Umkehren geht nicht mehr. Zu Spät. In ca. 50 Jahren ist die Athmosphäre komplett mit C0² und anderen schädlichen Gasen übersättigt. Daraus resulitert jetzt schon eine nicht zu verachtende Erderwärmung. Nach heutigen Zahlen steigt der Meeresspiegel so, dass in spätestens 100 Jahren Dänekmark, S-H und die Niederlande nicht mehr da sind. Gleichzeitig taut der Permafrostboden auf, der Jahrtausendelang CO² usw gespeichert hat und gibt das in die Luft ab. Beschleunigt das Ganze. Ein breiter Streifen südlich des Äquators wird für alle unbewohnbar, ein Drittel der Weltbevölkerung verliert seinen Lebensraum bei gleichzeitigem Anstieg der Weltbevölkerung.
      Ich würde sagen, top Aussichten für unsere Kinder und Enkelkinder. Glückwunsch, war ein super Idee, in ungefähr 250 Jahren sämtliches Zeug wie CO² und Stickoxyde und was weiß ich noch alles in die Luft zu pusten, das vorher mehrere Millionen Jahre gebunden wúrde.
      Gruß XLspecial

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    • Vielen Dank für das Dokument.

      Find ich sehr interessant. Auch wenn das Ergebnis beim T5 nicht so dolle war, sind die Resultate doch beeindruckend.

      Was HJS da z.b. beim Fiat abliefert ist schon großes Kino, wenn auch sehr aufwändig.
      Gruß Alex

      ... Und manchmal werde ich mein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen.
      <3
    • Es sind Nachrüstlösungen alle von dem gleichen Grundhersteller.

      Ich habe etliche max Euro4 Diesel und 2 x Euro5. F..ck them all. Wenn ich mit meinem T4 102 PS mit 8l Diesel nicht in die Stadt darf, nehme ich halt den Maserati 400 PS mit 18 l Super. Und dann lasse ich es richtig krachen. Vorher noch nen Klappenauspuff montiert.
      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
    • Dokafun schrieb:

      Und dann lasse ich es richtig krachen.
      So ist das.
      Ich fahre dann mit meinem smart cdi zum Biomarkt.
      Parke zwischen einem Cayenne Hybrid und einem Dojoda Brius. Ein Q7 Fahrer regt sich auf, weil ich auf seinem angestammten Parkplatz stehe

      Wer ist die Umweltsau?

      Ja klar, ich. Und ich zahle richtig Steuer, weil ich mit 900kg Fahrzeuggewicht Straßenbeläge und Brücken kaputtfahre

      und dazu noch 3,5l Diesel effektiv in Bewegungsenergie umwandle.

      Aber ich produziere NOxe, geht garnicht.

      "Macht die Menschen tot", laut dem Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe so 45000 pro Jahr, alle obduziert und wissenschaftlich erfaßt.

      CO2, Feinstaub, der Hype war gestern. Wir haben eine neue Sau.

      Ich kann nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte
      uwe, der frange

      30 Jahre VW Bulli
    • Ich frage mich die ganze Zeit, welche Schweinerei da wirklich läuft, dass diesem kleinen pisseligen Abmahnverein DUH niemand Einhalt gebietet. Da muss Jemand mit viel Einfluss dahinter stehen, das kann nicht nur Toyota als einer der Hauptspender sein.
      Gruß XLspecial

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    • Es ist ja egal, was man in der DUH sieht, es geht in der Sache um die Einhaltung von Gesetzen und um die Konsequenzen bei Verstößen. Ob die Grenzwerte zu optimistisch waren und wie groß der Anteil des Straßenverkehrs am Gesamtdesaster ist, wird aktuell nicht betrachtet.
      Es ist daher auch egal wie die DUH sich finanziert, jede Privatperson könnte den gleichen Prozess führen.

      Im Gesetz steht nun mal, dass Städte für Luftreinhaltung zu sorgen haben und dass man sie im Falle drastischer Grenzwertüberschreitungen zu weiterführenden Maßnahmen zwingen kann.

      Viel spannender finde ich folgenden Gedanken:
      Was passiert, wenn bei Wegfall jeglichen Motorverkehrs die Luft in Stuttgart nicht (genügend) besser wird?
      Wird dann das Beheizen von Häusern und Wohnungen verboten?
      Die Industrie und das Handwerk abgeschalten?
      Gruß Peter
    • Ja, das ist eine gute Frage Peter. Wir werden sehen. Ic hhabe irgendwie das Gefühl, "was ist wenn" wird genau so eintreten.

      Die ausländischen Städte....Ja nun, 17 der 30 dreckigsten Städte Europas liegen in Polen. Warum? Weil dort noch überwiegend mit Kohle geheizt wird und die Öfen 100 Jahre alt sind und da gar nix gereinigt wird an Abgasen.
      Es wäre also viel wichtiger gewesen als EU, nicht den Autofahrer zu drangsalieren, sondern dafür Sorge zu tragen, dass man entsprechend die Mitgliedstaaten technisch erstmal auf einen Nenner bringt oder zumindest annähert, damit man überhaupt von gleichen oder zumindest ähnlichen Bedingungen ausgehen kann, um effektiv weiterzumachen.
      Aber das hätte ja der deutschen Automobilindustrie nicht geholfen.
      Gruß XLspecial

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    • Doch. Mehr Neuwagenverkäufe durch Panikmache. Reihenweise werden schon wieder gute Autos verschrottet um irgendwelche Prämien zu kassieren.
      Gruß XLspecial

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    • XLspecial schrieb:

      Doch. Mehr Neuwagenverkäufe durch Panikmache. Reihenweise werden schon wieder gute Autos verschrottet um irgendwelche Prämien zu kassieren.
      Eben, alle großen deutschen Hersteller überschlagen sich mit Neuwagenzulassunsrekorden. Jetzt noch mal schön abfetten bis dann in paar Jahren alle per Gesetz Elektro kaufen dürfen!!! <X

      Man müsste diese Debatte mal mit der Lebensmittelindustrie und Zucker führen.... das sind noch größere Terroristen :!: :thumbdown: :whistling:
    • golfer81 schrieb:

      alle per Gesetz Elektro kaufen
      Spannender Ansatz.

      Woher kommt der Strom?
      Die Billionen Liter von Diesel und Benzin, die heute mit etwa 35 bis 45% Wirkungsgrad mittels Hubkolbenmotors in Bewegungsenergie umgesetzt werden müssen ja ersetzt werden.
      Durch Strom, der konventionell mit maximal 18% Wirkungsgrad an der Steckdose ankommt?? Ganz sicher nicht.
      Resourcenschonung sieht anders aus.
      Und darum gehts. Und um nichts anderes!
      uwe, der frange

      30 Jahre VW Bulli
    • Das schöne an der momentanen Diskussion ist ja die Diskussion für sich.

      Ich finde die Möglichkeit für Fahrverbote auch und immer noch nicht gut.

      Es wird derzeit nur alles total vermischt. Der NOx Grenzwert liegt nun mal bei 40mg. Es geht nicht um CO2 und nicht um Dieselpartikel, das sind andere ernstzunehmende Probleme.

      Ich bin der Meinung, das kann und muss man angehen. Die Lösung wäre in meinen Augen eine Nachrüstpflicht der Hersteller für Fahrzeuge ab EUR5.


      Der Wirkungsgrad des Motors wird bemessen ab dem Zeitpunkt wenn die Brühe drin ist. Wenn man den angeblichen Wirkungsgrad der elektrischen Energie aus der Steckdose heranzieht, dann sind das Äpfel mit Birnen.

      Auch mit dem Gesamtbedarf an elektrischer Energie bin ich gelassen. Wir sind weit weit entfernt von 50% Elektroautos. 50% Elektroautos, d.h. man bräuchte ganze 12-15% mehr Energie in den Netzen und das auch nicht von heute auf morgen.




      Quelle zum Energiebedarf - auf die schnelle:
      manager-magazin.de/unternehmen…ionieren-a-1116158-9.html

      ..."
      Ein reines Batterie-Elektroauto, das im Jahr 15.000 Kilometer fährt, verbraucht dabei etwa 3000 Kilowattstunden Strom. Wenn die Pkw-Flotte praktisch vollständig ausgetauscht ist, also bis zum Jahr 2050, beträgt der Gesamtverbrauch bei 40 Millionen Autos etwa 120 Terawattstunden. Die Stromproduktion müsste sich bis dahin im Vergleich zu heute um etwa 24 Prozent erhöhen.
      "..


      Und noch was zur Windenergie und dem Wirkungsgrad:
      rothaarwind.de/windenergie/mod…/Energieertrag/index.html

      .."
      Der Wirkungsgrad in der Windkraftnutzung

      Bei den fossilen Energieträgern wird als Primärenergie diejenige Energiemenge herangezogen, die in dem Brennstoff chemisch gebunden ist. Bei der Windkraft wird die gesamte aufgrund der Windgeschwindigkeit über die Rotorfläche einer Windkraftanlage bereitstehende Energie als Primärenergie festgelegt.

      Hätte ein Windkraftwerk also einen Wirkungsgrad von 1 bzw. 100%, so würde das bedeuten, dass es unmittelbar hinter der Windkraftanlage vollständig windstill wäre, weil die Anlage dem Wind die gesamte Bewegungsenergie entziehen würde. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil die Luft hinter der Anlage entweichen muss, um für die nachströmende Luft Platz zu machen.

      Angesichts dieser Definition der Primärenergie von Windkraftanlagen haben diese einen prozentualen Wirkungsgrad, der nur geringfügig über dem von Braunkohlekraftwerken liegt, also bei etwa 40-50%. Der maximal nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten rein theoretisch erreichbare Wirkungsgrad wurde vom Physiker Albert Betz errechnet und wird als Betzscher Leistungsbeiwert oder Betzscher Wirkungsgrad bezeichnet. Dieser beträgt knapp 60%. Das ist also der Energieanteil, den eine Windkraftanlage dem Wind maximal entnehmen kann.

      Im Vergleich zum Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken gibt es aber einige wichtige Unterschiede:

      • Wind kostet im Gegensatz zu Kohle kein Geld.
      • Die Ressourcen der Energiequelle Wind sind im Gegensatz zu Kohle unendlich.
      • Durch die Nutzung der Windenergie entstehen im Gegensatz zu Kohle keine Schadstoffe, insbesondere kein Kohlendioxid.
      • Die Energie des Windes wird nicht erst erzeugt, um dann genutzt zu werden, sie ist sowieso vorhanden.
      Insofern ist der theoretisch mögliche Wirkungsgrad von 60% in der Windkraft für jeden Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen eine wirtschaftliche Motivation. Für den Vergleich der Qualität von Energiegewinnungsverfahren ist der Wirkungsgrad von Windkraftanlagen aber völlig nutzlos.

      "...
      Gruß Alex

      ... Und manchmal werde ich mein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen.
      <3