Diesel, Benziner, Elektro ??? Was bringt die Zukunft

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    • Lubeca schrieb:

      Ist Diesel wirklich so schnell tot wie man im Moment glaubt ?
      Meine bescheidene Meinung. Der Diesel wird aktuell tot gemacht. Wenn es nicht unter den Nägeln brennt abwarten bis viele verunsichert sind. Die Preise für gut gebrauchte und wertige ;) Dieselfz werden hoffentlich fallen. Dann zuschlagen und sich erfreuen und eben etwas meht KFz Steuer zahlen. What shalls!
    • Lubeca schrieb:

      NeuDehli schrieb:

      Der Diesel hat das Totenhemd an! Findet euch damit ab.
      Ja, das denke ich, oder fürchte ich auch.Wir haben uns nun gerade noch für einen TDI entschieden, ob das schlau war ?? Keine Ahnung.
      Der 1.4 TSI hat mir nicht so wirklich zugesagt.

      Aber es steht ja noch ein weiteres Auto an und ich überlege tatsächlich ob es noch einen TDI geben wird.

      Die Frage ist, wie schnell stirbt der Diesel ?
      Hat man möglicherweise in drei-vier Jahren schon Probleme einen TDI wieder zu verkaufen ??

      Leider säuft ein TSI echt nicht wenig, wenn es Spaß machen soll :/
      Ich glaube nicht, daß der Diesel vor dem Benziner sterben wird. Die Gründe sind eigentlich recht einfach:

      - Auch aus dem Auspuff eines Benziners kommt nicht nur gesunder Sauerstoff
      - Der Antrieb der Zukunft heißt Elektromotor, und wird Benziner und Diesel gleichzeitig ablösen

      Ob das wirklich sinnvoll ist, ist zwar unklar, vor der Frage nach der bessseren Alternative kapituliere ich allerdings.

      Fakt ist für mich:

      1. So können wir nicht weiter machen
      2. Der Individualverkehr ist in unserer Gesellschaft zwingend notwendig. Eine Abschaffung hätte so massive Änderungen unserer Lebensgewohnheiten zur Folge, daß sie nicht durchgeführt wird.
    • mannimmond schrieb:

      Der Antrieb der Zukunft heißt Elektromotor
      Ja, aber so wie es die Politik, die Ökos, die möchtegern Grünen und bios (Leute, die nur im Bioladen kaufen) vertreten, ganz sicher nicht
      Deiner Meinung was den Benziner betrifft kann ich mich voll anschließen.
      Zur Sache:
      Woher will denn der E-Motor, wie er heute propagiert wird, die ganze Energie herbekommen.
      Insgesamt ca 60 Milliarden Tonnen Benzin und Diesel wurden 2015 ausgeschenkt.
      Wieviele Kraftwerke werden benötigt um diesen Energieinhalt in Strom zu produzieren?
      Eine Fleißaufgabe für die Ökos, die das e-mobil mittels Steckdosenstrom so propagieren.
      Ich habe die Aufgabe schon einem Pressemenschen gestellt, der in der lokalen Presse mit Feuer und Flamme für e-car Sharing geworben hat.
      Eine Antwort habe ich nicht erhalten, die Physik der 9ten Klasse blieb wohl vielen ein Buch mit 7 Siegeln.

      Und bitte den Wirkungsgrad einbeziehen:
      Aus der Steckdose kommen maximal 25% der eingesetzten Energie, ein guter TDI macht 38%
      Jaja, ich weiß, ich wiederhole mich.

      Dass der Antrieb der Zukunft mittels e-motor erfolgt, daran habe ich keinen Zweifel.
      Nur muss die Energie im Fahrzeug erzeugt und nicht von außen zugeführt werden.
      uwe, der frange

      30 Jahre VW Bulli
    • Aufgrund der aktuellen Situation in den Ballungsgebieten und der damit einhergehenden Klagen gegen die Städte werden die nicht umhinkommen etwas zu tun. Und da die Politik immer den einfachen wenn auch wenig intelligenten Weg beschreitet, wird das Aus für den Diesel in den Städten wohl kommen. Wahrscheinlich zuerst einmal für den Individualverkehr.
      Der Vorteil des Elektroautos besteht eben darin die Städte nicht mit Abgasen zu fluten. Kraftwerke stehen in ländlichen Gebieten und eben nicht zu Hauf.
      Ich hatte es schon einmal erwähnt - das Energieproblem ist eigentlich nicht vorhanden. Die Norweger haben umweltfreundliche Energie im Überfluss. Die Politik muss das nur zulassen. Bei den sogenannten etablierten Parteien sehe ich da allerdings schwarz.
    • stimmt, guter Artikel, aber auch hier wird unterschlagen welche Mengen an Energie bei der Produktion eine E-Autos eingespart werden. Auspuff, Getriebe, Tank, usw. all diese Dinge werden nicht mehr benötigt. Und damit kommt das nächste riesige Problem auf uns zu: Arbeitsplätze. Vor diesem Phänomen habe Zukunftsforscher seit Jahren gewarnt, die sind aber leider keine Lobbyisten.
    • Ja in der Tat gut. Ich bin im Gegensatz zu vielen Verfechtern des E Autos auch der Meinung, der Prozess wird schleichend sein, weil wir anders gar nicht in der Lage sein werden, das zu bewerkstelligen. Und noch ist es zu früh. Solange die ökologische Bilanz nicht besser wird und man die Abgase nur verschiebt, wird es schwer. Da muß ein Umschwung her, dann geht der Rest fast von selbst.
      Gruß XLspecial

      +++Ich bin so vielen Menschen dankbar, dass sie mir jeden Tag zeigen, wie ich nie werden möchte. +++




    • Ein Gedanke wurde noch gar nicht genannt:
      Bereits eine leichte Verknappung von Benzin/Diesel am Markt lässt den Preis durch die Decke gehen.
      Man braucht also gar nicht an ein echtes Ende der Resourcen denken, sondern nur an einen spürbaren Rückgang der Förderung weltweit.
      Dann sehen wir alt aus, mit unseren Verbrennern, wenn der Sprit innerhalb von Wochen auf 5 Euro/Liter steigt.
      Die Abhängigkeit von den OPEC-Ländern ist aus vielerlei Gründen gefährlich.
      Wenn wir unsere Mobilität selbst in der Hand hätten, wäre mir wohler.
      Auch wenn ich dann meinetwegen im Alltag mit nem E-Smart rumfahre und nur gelegentlich mit dem Bus.
      Oder wenn ich mir 2-Tages-Trips an den LagoMaggiore verkneifen müsste und "nur" im Schwarzwald, Elsass und Odenwald unterwegs wäre.
      Das ist immerhin auch noch ein toller Luxus.
      Gruß Peter
    • Lubeca schrieb:

      Hat einer von Euch im näheren Bekanntenkreis oder selber Erfahrungen mit einem E-Auto oder Plug-In Hybriden ??
      Ja, in meinem Umfeld läuft ein Tesla (Inhaber Umweltanalyse Labor), ein ganz neuer Zoe (Anwältin) und ein "früher" Zoe (Architekt).
      Mit dem Tesla-Nachbarn hab ich noch nicht über seine Erfahrung gesprochen.
      Zu den Zoes könnte ich was erzählen wenn Fragen sind.
      Gruß Peter
    • Lubeca schrieb:

      Hat einer von Euch im näheren Bekanntenkreis oder selber Erfahrungen mit einem E-Auto oder Plug-In Hybriden ??
      Ja das wäre interessant Berichte zu hören von Usern. Der eine oder andere hier wird sicher in nicht all zu ferner Zukunft ein "E-Fz" als Zweitwagen oder Auto um zur Arbeit zu fahren zulegen.
      Hier sehe ich auch den meisten Sinn derzeit. Auch als Mamas Taxi für die Kids sehe ich es sinnvoll. Wenn ich bei uns sehe wie viele täglichen Fahrten bei 2 Kindern (8 & 11) täglich ausgeführt werden. Wenn man ländlich wohnt ist es bei uns in der Region mit dem ÖPNV nicht so dolle. 5 km mit dem Rad mögen wir zumindest dem kleinen noch nicht zutrauen, zumal nicht alles über Radwege erreichbar ist.
      Gestern war in SWR 1 eine Sendung zum Thema E Fz. Hier kam auch eine Mutter aus dem Umland von Tübingen zu Wort. Diese Familie hat schon länger ein kleines Fz für genau oben genannten Zweck und lädt vorwiegend zu Hause an der eigeenn Photovoltaik Anlage auf dem Hausdach auf. Die Reichweite des Fz ist für Ihren Zweck ausreichend.
      Klar, die Herstellung der "solar" Anlage ist auch nicht Umweltneutral. Mir gefällt diese Lösung auf jeden Fall.
    • Klar, E-Autos sind unschlagbar in der Umweltbetrachtung, sobald der Strom Öko ist.
      Das kann man evtl realisieren, wenn man ein Haus hat, Photovoltaik aufm Dach, und Platz für ne Ladesäule im Vorgarten.
      Aber wer hat das schon.
      Das bitterste ist ja, das heute noch jeder glaubt, ein E-Auto sei in der Anschaffung teuer, aber dafür der Betrieb günstig.
      Aktuelle Untersuchungen zeigen aber, dass, wer auf gewerbliche Ladesäulen in der Stadt angewiesen ist, für 100 gefahrene Km gut 7,- Euro für Strom ausgeben muss. (im Zoe)
      Bei DEN Akkukosten und Akkulebensdauern wird das ne teure Art Auto zu fahren.
      Gruß Peter
    • das macht doch laut statistik 80% aller privatfahrten aus, was unter 50km ist. insofern wäre das zwar so wie es jetzt ist keine ökologische lösung, aber zumindest würde es die luft in den städten zunächst mal entlasten. klar, durch unsere art der stromerzeugung würde man die verschmutzung sozusagen outsourcen, aber zumindest hätte man was besseres getan, als unsinnige umweltzonen einzurichten. wenn man alleine nur die täglichen arbeitspendler auf elektro umstellen könnte, würde das schon eine menge abgase weniger direkt in der stadt bedeuten. die frage ist dann, wenn ich die kraftwerke hochfahre und die abgase woanders produziere, wie sich das dann auswirkt und durch wind etc verteilt. schlauerweise haben wir ja viele kraftwerke direkt neben die städte gebaut, bei der richtigen windrichtung wirds dadurch vermutlich anders, aber nicht zwingend besser.
      Gruß XLspecial

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